BAUM DES JAHRES

"Wertvoller Baustein der Biodiversität unserer Wälder"

Die Stechpalme (Ilex aquifolia) ist zum Baum des Jahres 2021 ernannt worden. Ein klimastabiler, immergrüner Laubbaum, der unter Artenschutz steht und wertvoll für die Biodiversität ist. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ist Schirmherrin der Aktion.

Klöckner: "Die Stechpalme ist Bestandteil unseres Ziels, den Umbau unserer Wälder zu klimaangepassten Mischwäldern weiter voranzubringen."
 
Bei der Pflanze handelt es sich nach Angaben der Silvius-Wodarz-Stiftung, die den Preis jedes Jahr vergibt, um eine exotische aussehende, aber schon immer in Europa beheimatete Baumart. Die Stechpalme wachse heute in Europa dort, wo die Winter mild und die Sommer nicht zu trocken sind - inzwischen gedeihe der Baum selbst in Teilen Skandinaviens und in Polen.
 
Die Blüten der Stechpalme dienen im Sommer Bienen als Nahrung und im Winter dienen die roten Beeren vor allem Vögeln als Nahrungsquelle. Für Menschen sind Blätter und Beeren aber giftig. Das Holz der Stechpalme ist hart und zäh und eignet sich für kleine, feine Holzarbeiten. Da sie häufig im Unterholz schattiger Laubwälder als Strauch wächst, sei ihre wirtschaftliche Nutzung weitgehend unbedeutend. Als Teil der heimischen Flora bilde die Stechpalme aber "einen wertvollen Baustein der Biodiversität unserer Wälder".
 
Die Stechpalme wurde lange Zeit gerodet, weil ihre Zweige zu Feiertagsdekoration verwendet wurden. In den 1920er Jahren wurde sie laut Stiftung in ganzen Wagenladungen aus den Wäldern transportiert. Seit etwa hundert Jahren hat die Baumart aber als Weihnachtsdeko ausgedient und steht in Deutschland unter besonderem Schutz. Den Angaben zufolge haben sich die Bestände erholt


 

2020

 

Gewöhnliche Robinie – so lautet ihr offizieller Name. Ungewöhnliche Robinie wäre allerdings der sehr viel passendere Name, wenn man ihre erstaunlichen Eigenheiten kennenlernt und sieht, was aus ihr in den letzten Jahrhunderten geworden ist. Da in Europa – außer vielleicht in einigen botanischen Gärten und Parks – keine weiteren Robinienarten vorkommen, reicht es, sie im Folgenden schlicht Robinie zu nennen.

 

2019

 

Die Stiftung Baum des Jahres hat die Flatterulme zum Baum des Jahres 2019 ernannt. Der auch Rüster genannte Baum ist eine selten gewordene Baumart in Deutschland, die vielfach an den Ufern von Gewässern anzutreffen ist. Stolze 35 Meter kann eine Flatterulme werden. Sie hat mit etwa 250 Jahren ihr maximales Alter erreicht. Ulmenholz gehört zu den sehr festen und elastischen Hölzern.

 



 

2018

 

 

Wir freuen uns, dass die Esskastanie zum Baum des Jahres 2018 gekürt ist, weil sie unser ganz besonderes regionales Produkt ist. Ursprünglich brachten die Römer die Esskastanie in die Pfalz um ihre Soldaten zu ernähren. Das mediterrane Gewächs gedeiht auf Grund des mildes Klima hier prächtig. Der Bayernkönig Ludwig I. ließ tausende von Esskastanien rund um seine Residenz bei Edenkoben anpflanzen. Wir freuen uns über jeden Kunden, der unsere Aktion auch nächstes Jahr tatkräftig unterstürzt.

 

 2017

 

 

Wie jedes Jahr hat bei uns die Aktion Baumpflanzung stattgefunden. Der Baum des Jahres 2017 ist die Fichte. Die Fichte ist der häufigste Baum in deutschen Wäldern. Sie wurde als sogenannter ''Preußenbaum'' in den Mittelgebirgslagen von Rheinland- Pfalz angeplantzt. Die Aktion Baumpflanzung wurde in diesem Jahr mit der Fichte durchgeführt.